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Kommentare

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  • Ine Rikkers (Mittwoch, 27. Juli 2016 11:39)

    We really had a such a great time at your place, my sons are still talking about the tortoises, the breakfast and we remember your hospitality fondly!

    As you said: you always meet twice, so hope to see you soon again!

    X Ine Rikkers

  • xtrasize bewertung (Mittwoch, 07. Oktober 2015 22:31)

    Ich bin gerade zufaellig auf Ihrer Webpage gelandet (war auf der Suche nach einer anderen Homepage). Ich moechte diese Seite nicht verlassen, ohne Euch ein Lob zu dieser gut strukturierten und schick
    designten Seite zu hinterlassen!

  • http://www.taiji-chan.de (Dienstag, 06. Oktober 2015 02:59)

    Super Webseite, ich komme sicher mal wieder vorbei.

  • ripoffreport.com (Donnerstag, 18. Juni 2015 22:20)

    Thanks, this website is really handy.

  • Andreas Mitterer (Montag, 10. Dezember 2012 11:15)

    Hallo, die Bilder sehen schon sehr vielversprechend aus. Wir wissen jetzt, wo wir unseren nächsten Urlaub verbringen werden. :)

  • Bernadette Oslislo (Samstag, 29. September 2012 16:19)

    Hallo nach Büderich!

    Ihre Homepage ist wunderschön! Brauche dringend
    mal einen Kurzurlaub und würde gerne mal bei Ihnen vorbeischauen! Bis dahin!
    Alles Gute!

    Viele Grüsse!

    Bernadette Oslislo

  • Sparcoin Gutscheine (Donnerstag, 26. Juli 2012 15:12)

    Schöne Homepage, wenn wir bei Ihnen in der Nähe sind werden wir mal bei Ihnen übernachten.

    Viele Grüße Alexander

  • Koffein (Sonntag, 18. März 2012 00:30)

    Die Homepage ist eine Bereicherung...

    Herzlichen Dank

  • Victoria Rückert (Freitag, 15. April 2011 07:15)

    Familie Scholten bekommt von mir die volle Punktzahl dafür, dass man sich so wohl fühlt, so willkommen und mit der richtigen Menge Familienanbindung. Wirklich zu empfehlen und mit allem notwendigen
    Komfort.
    Man sollte Frau Scholten drängen, ihr hauseigene Marmelade abkaufen zu dürfen - traumhaft!
    Liebe Grüße aus Hamburg!

  • wer weiß? vielleicht der Nikolaus? (Donnerstag, 18. November 2010 17:34)

    Hallo Annette,
    Gratulation zu der gelungenen homepage.
    wir wünschen Euch viele Besucher(Eurer homepage
    wie Eurer Pension)
    viele Grüße und alles Gute
    bis morgen
    M.+P.

  • Annette (Dienstag, 16. November 2010 19:56)

    Yes!!! Es läuft!

Wesel-Monopoly :

Ein Ausblick, der verzaubert

(NRZ, Wesel, 03.08.2010, Susanne Storck)

 

Wesel. Es geht nicht mit rechten Dingen zu in der Rheinallee in Büderich. Steht der Besucher ganz vorne, Ecke Weseler Straße, wo ihm der Lärm der Autos und Lkw noch in den Ohren rauscht, zieht ihn schon im nächsten Moment das Ende der Straße wie ein Magnet an. Dorthin, wo Deich und Himmel dem Asphalt Grenzen setzen. Nach nur 360 Metern, simsalabim, breitet sich der ganze Zauber vor einem aus: Der Blick auf den Rhein, der sich hier bald nach links in eine Kurve legt.

 

Das ist so ein Moment, wo der Alltag zum Sonntag wird, wo nichts zählt - außer Wellen, die ans Ufer klatschen, kreischende Möwen, Sonnenstrahlen, die wie Glitzerfäden übers Wasser tanzen, und das Motor-Grummeln der Lastkähne, die rheinauf und -ab fahren, und das wohl hierher gehört wie das Rauschen auf der A 40.

Hallo! Aufwachen! Ja, da am Ende der Rheinallee kann man schön in Gedanken versinken. Die Uhr scheint hier sowieso langsamer zu ticken als anderswo. Das bewirkt die Tempo-30-Zone in der Allee, wodurch alles ein wenig gemächlicher zugeht. Und so erschließt sich ein kleines Areal mit ein- und zweistöckigen Ein- und Mehrfamilienhäusern. Um die medizinische Versorgung der Bewohner ist es gut bestellt, gleich drei Ärzte, ein Allgemeinmediziner, ein Facharzt für Innere Medizin und ein Zahnarzt, praktizieren hier.

 

Rosen, Hibiskus, Lavendel und mehr

In den Vorgärten blühen Rosen, weißer und violettfarbener Hibiskus, Lavendel und büschelweise Glück in Form von vierblättrigem Klee. Aber warum nur heißt die Straße Allee? Die Zahl der Bäume, die hier wachsen, ist wirklich überschaubar. Und wie von Heinz-Georg Oberender von der Grünflächenunterhaltung des städtischen Betriebs ASG zu erfahren ist, haben Berg-Ahorn, Amberbaum und Blutpflaume (die aussieht wie eine in die Höhe geschossene Rotbuche mit kleiner Puschelkrone) ihre Wurzeln geschlagen. Die Antwort weiß Wido Straet­mans, Vorsitzender des Heimatvereins Büderich: „Im Zuge der kommunalen Neuordnung 1975 wurde aus der Rheinstraße in Büderich die Rheinallee.“ Straßennamen, die in Wesel bereits vergeben waren, wurden bei Dopplungen in den Dörfern geändert. Da es bereits eine Rheinstraße in der Innenstadt gibt, in der Nähe des Marien-Hospitals, wurde die in Büderich plötzlich eine Allee. Bis Ende der 50er Jahre, so Wido Straetmans, sollen links und rechts tatsächlich viele Linden gestanden haben, die dann im Zuge von Wasserleitungs-Verlegung und Kanalisation weichen mussten.

Was der Heimatforscher sonst noch weiß: „Die Straße war früher eine wichtige Verbindung zum Rhein und zur Lotsenstation vor dem Deich.“ Auch sei sie jahrzehntelang der Schulweg Büdericher Kinder zur katholischen Volksschule gewesen. Die stand „dort, wo heute Penny ist“. Der Discounter, angesiedelt im Wohnkomplex des Bauvereins, wurde erst Mitte Juli dieses Jahres eröffnet. Hier kommt Fisch aus der Tiefkühltruhe. Bis in die 50er Jahre versorgten die Biesemanns, „die letzte Fischerfamilie hier“, die Bewohner des Polderdorfs mit Rotaugen, Brassen, Aal und Zander aus dem Rhein, weiß Wido Straetmans. „Onkel Peter“, wie der Fischer genannt wurde, kannte jeder.

 

Wer rastet,der rostet

Zurück in die Gegenwart und zum Rhein-Blick, den auch die qualmenden Türme des Steag-Kohlekraftwerks in Voerde am Horizont nicht entzaubern können. Gerade steigt Heinrich Madej vom Rad. Der gebürtige Niederrheiner wohnt in Büderich, macht regelmäßig seine Touren. Der Spruch, „wer rastet, der rostet“ sei zwar schnell mal gesagt, meint der 77-Jährige. „Aber es ist was dran.“ Also radelt er am Rhein.

54,464 Kilometer sind es von hier aus bis zur „Landesgrenze Preussen-Holland“ und 184,450 Kilometer bis nach Rotterdam. So steht’s auf dem Stein neben dem prächtigen Hotel-Restaurant „Wacht am Rhein“. Der Chef hat leider für ein kurzes Gespräch „keine Zeit und kein Interesse“.

Also weiter. In der „Casa Nostra“, Hausnummer 16, lässt sich Annette Scholten an die Tür klingeln, die sie dann weit öffnet. Die 37-Jährige hatte mit Listen Unterschriften gesammelt, damit die Rheinallee beim Wesel-Monopoly vertreten ist. „Die Idee dazu entstand im Juni bei einer Feier in unserem Garten, wo wir das 100-jährige Bestehen unseres Hauses feierten.“ Sie wohnt hier mit ihrem Mann Christoph Scholten und den fünfjährigen Zwillingen Simon und Jonas. Die Familie zog 2005 in das Haus mit insgesamt 200 Quadratmetern Wohnfläche auf zwei Etagen und weiteren 150 Quadratmetern Nutzfläche. „Das Haus war zu groß für uns“, sagt Annette Scholten. Also wurde unten umgebaut und eine separate Wohnung eingerichtet, die die Scholtens seit 2007 vermieten. Unter der Woche übernachten hier Monteure, Touristen kommen aus ganz Deutschland, Belgien, Amerika - und Büderich, „wenn bei Taufen und Hochzeiten Betten für Gäste gebraucht werden“.

 

Gurken und Tomaten werden übern Zaun gereicht

Annette Scholten ist gebürtige Neukirchen-Vluynerin. Als jemand, der „mit dem Fahrrad unterm Hintern geboren ist“, fühle sie sich in Büderich sehr wohl. Mal abgesehen davon, dass sie Lokale und quirliges Leben direkt am Rhein wie in Köln vermisst, wo sie mal lebte, sagt sie: „Büderich ist wie Heimat für mich, die Leute gucken nach dem Rechten, es werden Gurken und Tomaten übern Zaun gereicht.“

Im schönen Scholten-Garten wachsen neben allerlei Grünzeug auch Himbeeren, Stachelbeeren, Äpfel, Rhabarber. Der Clou: An der Mauer, die das Grundstück zum Nachbarn trennt, rankt Wein, an dessen Reben üppig rote und weiße Trauben hängen. „In diesem Jahr mache ich zum ersten Mal Federweißen“, freut sich Annette Scholten. Die Gerätschaften dafür, ein Geschenk ihrer Eltern, stehen schon bereit.

Das klappt bestimmt. Bei so viel Glücks-Klee in der Rheinallee.

 

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